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coeno

19.3.2015

Zeitgemäßes Design für das Internet der Dinge?

Nahezu täglich drängen neue IoT-Entwicklungen auf den Markt. Die traditionellen Industrie-Designer müssen sich deshalb dringend neu erfinden, glaubt Gadi Amit, Präsident von NewDealDesign LLC, einem Studio für strategisches Design in San Francisco. Er ist überzeugt, dass das Industrie-Design vom Technologie-Design abgelöst wird, weil es nicht mehr nur um die Kreation von Objekten geht.

Heute erwarten Technologieanbieter, dass ihre Nutzer ein Produkt in erster Linie durch dessen Software erfahren. So soll ein Produkt beispielsweise perfekt in der Hand liegen und sich über einen Software-basierten Screen bedienen lassen. UI-, UX- und ID-Anforderungen verursachen neue Konflikte, die traditionelle Industrie-Designer an die Grenzen bringt. Multidimensionale Designdilemma sind die Folge. Zusätzlich bereiten Wearables, das IoT und angesagte Technikkonzepte selbst erfahrenen UX-Designer neue Probleme, weil sie mehr und mehr Features in immer kleinere Objekte quetschen müssen. Wer möchte schon ein 12cm-Display am Handgelenk schleppen?Auch beim Smart-Home-Design muss sehr genau nachgedacht werden, damit die schöne, neue Hausautomatik den Verbraucher nicht in den Wahnsinn treibt. coeno-Chefin Bettina Streit rät zu maximal einfacher Bedienbarkeit, die im Idealfall über eine einzige Plattform geregelt wird, damit sich der Anwender nicht mit zig verschiedenen Oberflächen plagen muss.

Maximal einfache UIs hat coeno auch für einen Industrie-Showcase (Showcase und Demo) von TARA Systems entwickelt, der im Februar auf der Embedded World in Nürnberg gezeigt wurde.

UX-Zahl des Monats

1920 – User Experience ist definitiv da. Weltweit beschäftigen sich UX-Interessierte auf etlichen Konferenzen und Events mit den Entwicklungen. Hier gibt’s eine lange Liste! In München geht es auf der UX Munich am 19. und 20. März zur Sache, wir von coeno sind dabei. Am 23. März geht’s dann gleich weiter zur Internet of Things Conference, die bis zum 25. März ebenfalls in München steigt. Wir sind schon gespannt!

UX-Background

Maxi Dietrich und Anja Lange, UX-Expertinnen bei coeno, haben sich mit dem Design Thinking auseinandergesetzt, einer Kreativ- und Usability-Methode, die zur Lösung von Problemen und Entwicklung neuer Ideen führen soll. Das Verfahren orientiert sich am Arbeitsverständnis von Designern – einer Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und Lernen. Das ganze Experiment gibt’s im coeno-Blog.

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