5 Jahre UX-Reifegrad mit DAVID Systems

Markus und Anastasiya sassen (virtuell) zusammen, um über den UX-Reifegrad in Unternehmen zu sprechen, wie man diesen erhöhen kann, warum das wichtig ist und welche Herausforderungen dabei auftreten. Dabei ist eine kleine Refelektion der Zusammenarbeit enstanden, inklusive ein paar Erkenntnissen was dabei am besten funktioniert hat.

Wer keine Lust hat zu lesen: viel Spaß mit dem Zusammenschnitt, passend zum Hidden-Champion in der Radio-Branche natürlich als Audio.


Markus:
Ich bin hier mit Anastasiya von David Systems. Herzlich willkommen! Vielleicht möchtest du zu Beginn ein paar Worte über dich und David Systems sagen.

Anastasiya: David Systems bietet Softwarelösungen für öffentliche und private Radiosender, die von der Content-Erstellung bis zur Ausstrahlung auf verschiedenen Kanälen reichen. Ich kümmere mich darum, dass unsere Tools benutzerfreundlich sind und unsere Nutzer, insbesondere Journalisten, bestmöglich bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen, damit sie ihre Ziele effizient und zufrieden erreichen.

Markus: Wir arbeiten jetzt schon seit fast fünf Jahren zusammen. Weißt du noch, warum ihr euch damals entschlossen habt, euch mehr mit User Experience zu beschäftigen?

Anastasiya: Ich erinnere mich, dass du uns am Anfang gefragt hast, warum wir diese UX-Initiative gestartet haben. Ihr wurdet von uns angesprochen, und vielleicht erinnerst du dich, was wir damals gesagt haben?

Markus: Anfänglich ging es eigentlich nur um Design. Die Frage war, wie wir die verschiedenen Produkte, die zusammenspielen, designtechnisch konsistent gestalten können. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus das Bedürfnis, kundenorientierter zu sein. Wir sprechen oft vom UX-Reifegrad. Wie würdest du den Reifegrad von David Systems heute im Vergleich zu damals beschreiben?

Anastasiya: Wir haben bei etwa Level eins angefangen. Jetzt sind wir meiner Einschätzung nach auf Level drei und bewegen uns langsam auf Level vier. Es ist wichtig, dass alle im Unternehmen verstehen, was UX bedeutet, wie es funktioniert und dass es notwendig ist.

Markus: Es gibt keine Zauberformel, um den UX-Reifegrad zu erhöhen. Was ich an dem Modell mag, ist, dass es verschiedene Aktivitäten benennt, die nötig sind, um als Unternehmen besser zu werden. Was denkst du, war der effektivste Baustein auf dem Weg dahin?

Anastasiya: Es war eine Sammlung kleinerer Aktivitäten. Wichtig war, im Unternehmen präsent zu sein. Wir haben das UX-Team aufgestellt, Workshops und UX-Aktivitäten durchgeführt und Tools wie ein Designsystem und Personas zur Verfügung gestellt, die den Entwicklern helfen, die Nutzer besser zu verstehen.

Markus: Ihr habt auch Vorträge gehalten, um das Verständnis für User Experience zu fördern, oder?

Anastasiya: Ja, wir haben erklärt, was User Experience ist und wie es sich vom reinen User Interface Design unterscheidet. Diese Trainings und Workshops haben das Bewusstsein geschärft, warum UX wichtig ist und dass es mehr als nur ein Trendwort ist.

Markus: Ihr macht mittlerweile auch viele Kundenbesuche, oder?

Anastasiya: Ja, wir haben viele Besuche bei Kunden geplant. Es wäre wünschenswert, dies regelmäßig zu tun. Unsere Kunden sind offen dafür und schlagen regelmäßige Treffen vor, um zu sehen, wie sich alles entwickelt hat. So bleiben wir im kontinuierlichen Austausch, bekommen Feedback und wissen, was zu tun ist.

Markus: Das ist doch super. Ich erinnere mich, dass es anfangs große Berührungsängste gab, mit Kunden zu sprechen und Interviews oder Usability-Tests zu machen. Die Aussage war oft, dass das nicht möglich sei. Es war eine neue Herangehensweise, die man nicht kannte, und deswegen hatte man Angst davor. Aber jetzt ist es schön zu sehen, dass das zur Norm geworden ist.

Anastasiya: Ja, es ist wichtig, den Wert von UX anzuerkennen und das immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Es braucht Zeit, bis diese Denkweise in die Köpfe aller einsickert, nicht nur in die des UX-Teams.

Markus: Absolut. Der nächste Schritt wäre, dass nicht nur das UX-Team, sondern jeder im Unternehmen UX-Aktivitäten durchführen kann. Jeder sollte überlegen können, was das nächste Ziel ist und wie man es erreicht. Brauchen wir UX-Aktivitäten dafür? Dann machen wir das.

Anastasiya: Genau. Es wäre ideal, wenn jeder im Unternehmen versteht, warum wir mit den Nutzern sprechen müssen und dies als selbstverständlich betrachtet.

Markus: Sehr cool. Das waren doch perfekte Abschlussworte.

Anastasiya: Danke.

Markus: Wirklich. Ein schöner Appell zum Ende. Was gäbe es Schöneres, als wenn alle das Mindset eines UX-Designers hätten?

Markus Kugler

Geschäftsführer & Usability Engineer

mk@coeno.com

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